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Associazione Svizzera dei Tatuatori Professionisti
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Vorankündigung eines Rechtsberatungs Kurses für Tätowierer:

Das nächste Seminar für "Schweizer Gesetze und Recht in den Bereichen Tattoo,PMU und Piercing" findet am 26. 03. 2018 satt.
Schreibt euch dieses Datum in eure Agenda. Nähere Informationen ab Mitte Juli 2017 auf dieser Seite


 

 
Meldepflicht:
 
Ab 1. Mai 2017 tritt die Meldepflicht in Kraft.
Das heisst, ab dann müssen sich alle bei dem für sie zuständigen kantonalen Gesundheitsamt/Lebensmittelinspektorat anmelden. Sollte jemand mehrere Betriebe besitzen, so muss jeder einzelne Betrieb angemeldet werden und zwar jeder Betrieb bei dem Kanton, in welchem er sich befindet.
 
Wer muss sich anmelden:
Alle die eine der folgenden Praktiken ausüben, Piercen, Tätowieren, Permanent-Make-Up, egal ob er in einem offiziellen Studio oder zu Hause praktiziert. Wer an verschiedenen Orten eine dieser Praktiken ausübt, muss sich am jeweiligen neuen Ort erneut anmelden.

Wer muss sich NICHT anmelden:
Alle Betriebe, die schon einmal von den kantonalen Behörden kontrolliert wurden, müssen sich nicht mehr anmelden! Diese sind bereits registriert! Solltet ihr jedoch den Kanton oder den Ort wechseln, müsst ihr euch erneut beim zuständigen Kanton anmelden.
Anmerkung:
Wenn du in einem Betrieb der bereits gemeldet ist, als Angestellter oder Freelancer arbeitest, musst du dich nicht separat anmelden. Wenn du jedoch eine dieser Praktiken auch zu Hause ausübt, musst du dich unter dieser Adresse anmelden.
Dies gilt auch für Gastarbeiter all dieser Branchen.
Wenn Sie in einem gemeldeten Betrieb tätig sind, müssen sie sich nicht melden. Sollten sie jedoch irgendwo privat oder bei Anlässen tätig werden, müssen sie sich beim entsprechenden Kanton anmelden.
 
Wie muss ich mich Anmelden:
Gehe auf die Homepage eures Kantons unter Rubrik Gesundheitsamt, Lebensmittelkontrolle, suche das Formular für die Anmeldung deiner Branche, fülle es aus und sende es ab. Noch haben nicht alle Kantone ein separates Anmeldeformular dafür geschaffen. Ab 1. Mai 2017 sollten jedoch die meisten Kantone ein solches online geschaltet haben.
Wenn nicht, meldet euch per Telefon direkt bei der Lebensmittelkontrolle und fragt nach, wie ihr euch am besten anmelden könnt. Entweder ihr erhaltet dann ein Anmeldeformular zugestellt oder bekommt entsprechende Anweisung wie ihr Vorgehen müsst.
 
Hinweis zur kantonalen Kontrolle:
Laut Verordnung des EDI, werden nur die Farben und die Materialien welche verwendet werden, geregelt und unterliegen laut Bundesauftrag auch der Kontrolle. Die einzelnen Kantone können jedoch ihre Kontrollen beliebig ausweiten. Dies wird im Moment noch von jedem Kanton unterschiedlich gehandhabt. Als Grundlage für ihre Kontrollen, verwenden zurzeit die meisten kantonalen Inspektoren jedoch die Richtlinie für eine Gute Arbeitspraxis.
 
Wer also über ein Hygiene Quality Label verfügt, welches vom BAG/BLV empfohlen wird, ist auf der sichereren Seite. (Siehe unter Infos/HQ-Label) Was nicht heissen soll, dass ein Inspektor nicht trotzdem etwas beanstanden kann!
 
Hinweis in eigener Sache:
Was die Verordnungen und Gesetze betrifft, haben viele von euch Probleme sich zurecht zu finden. Aus diesem Grund hat der VST am 22. Mai 2017 einen Kurs bereitgestellt der alle Fragen zu den Gesetzen und den Rechtsfragen behandelt, bezugnehmend zu unseren Brachen. (Siehe unter Infos/Kurse)

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Tattoos - gezeichnet fürs Leben

Luc Grossenbacher im Interview auf SFR Club
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Offizielle Stellungnahme des VST

Der Verband Schweizerischer Berufstätowierer VST nimmt wie folgt Stellung zu dem Artikel „Tätowierer sollen die Schulbank drücken“ vom 16.07.2015 in Blick am Abend.
Die in diesem Artikel gemachten Aussagen sind Anzuzweifeln, wenn ein 31 jähriger behauptet, er sei seit 15 Jahren Piercer! Sowie dieselbe Person sich erst am 1.09.2012 als selbständig angemeldet und ein Geschäft eröffnet hat welches bereits am 16.03.2015 in Konkurs ging. Und sich seinerzeit um jeden Preis profilieren wollte, mittels eines gesundheitlich sehr bedenklichen Weltrekordes, in dem er innerhalb von 3 Stunden einer Person 1530 Piercings einsetzte, so geschehen im November 2013. Dieselbe Person möchte nun „gegen schwarze Schafe“ vorgehen (so der Untertitel des Bildes im Bericht) in dem er eine „Berufsfachschule“ und einen „Internationalen Verband für Tätowierer und Piercer“ gründet. Die Anmerkung, dass er mit dem Bund in Kontakt steht, ist ebenfalls falsch. Er hatte mit dem Bund Kontakt. Das SBFI hat jedoch den Diskurs mit ihm aus verständlichen Gründen abgebrochen. An dieser Stelle müsste man die Definition „schwarze Schafe“ noch etwas genauer definieren, oder wie seht ihr das liebe Leser? Die Seriosität einer solchen Person ist unseres Erachtens sehr fragwürdig. Zumal es bereits seit Jahrzehnten für diese Berufe Internationale-, Europäische- und Landesverbände gibt! Auf Europäischer Ebene wird seit letztem Jahr eine EU Norm für den Beruf Tätowierer erarbeitet, welche für alle EU Länder ihre Gültigkeit haben wird. Diese neuen EU Normen werden auch auf die Schweiz Einfluss nehmen. Und zurzeit wird unser Gesetz in der Schweiz revidiert. Auch in diesem neuen Gesetz wird diesen Berufen Rechnung getragen. So wird unter anderem neu eine Meldepflicht für diese Arbeitsgebiete eingeführt. Der Verband Schweizerischer Berufstätowierer VST vertritt bei diesen Geschäften seine Berufssparte in den entsprechenden Kommissionen und Vernehmlassungen. Seit längerer Zeit wird an der Ausarbeitung der Grundlagen einer Ausbildung gearbeitet. Auch steht der Verband in den Verhandlungen für eine Berufsprüfung, welche vom Bund anerkannt sein wird. Dies alles braucht seriöse Vorarbeit und dauert wie alles Gute, seine Zeit. Das alles weiss scheinbar dieser Herr gar nicht! Was er jedoch vorhat, scheint eher einer Abzocker Masche gerecht zu werden als einer seriösen Ausbildung für einen dieser Berufe. Von solchen „Abzocker Angeboten“ gibt es jetzt schon viel zu viele und es erstaunt einem, dass immer noch viele auf solche Angebote
reinfallen. Den Beruf eines Tätowierers kann man nicht in Tages- oder Wochenkurse erlernen, es braucht viel Erfahrung und Wissen, oder würde jemand von Ihnen einer Coiffeuse seine Haar anvertrauen mit dem Wissen, dass sie ihren Beruf in einem Wochenkurs gelernt hat? Bei uns in der Schweiz ist es leider immer noch so, dass jeder der will, sich ein Anfänger Set kaufen kann und sich morgen Tätowierer nennen darf. All dies ohne jemals zuvor eine Tätowiermaschine in der Hand gehabt zu haben oder gar Kenntnisse über Hygiene am Arbeitsplatz hat, geschweige denn, das er über zeichnerische Fähigkeiten verfügt. Es geht kein Tag vorbei, ohne dass wir Berufstätowierer von solchen „Tätowierer“ Arbeiten überdecken oder retuschieren müssen. Soviel zu den schwarzen Schafen.


Der Verband Schweizerischer Berufstätowierer VST

Richtigstellung:
Medienberichte und Facebook Publikationen

In den Medien wurde des Öftern fälschlicherweise darüber berichtet, dass die Firma Eyeco.ch Zertifizierungen in Tattoo-, Piercing- und PMU Betrieben vornehme. Diese Darstellungen waren irreführend und entsprachen nicht der Wahrheit. Der Verband Schweizerischer Berufstätowierer nimmt wie folgt Stellung dazu:

Die Firma Eyeco.ch wurde als unabhängige Firma von den Fachverbänden beauftragt bei Betrieben, welche das
Hygiene Quality Label beantragen möchten, eine Hygienekontrolle durchzuführen, dessen Grundlage die Richtlinie für eine „Gute Arbeitspraxis“ bildet.
Diese Hygienekontrolle entspricht jedoch nicht einer eigenständigen Zertifizierung, sondern ist ein geforderter Bestandteil zum Erlangen des
Hygiene Quality Label, welches vom BAG/BLV empfohlen wird.
Die Medienberichte suggerierten jedoch, dass diese Hygienekontrolle eine Zertifizierung des Betriebes darstelle und nicht, dass diese Hygienekontrolle ein Bestandteil der Grundvoraus-setzungen für den Erhalt des Hygiene Quality Label ist.
Es gibt Betriebe, bei denen eine solche Hygienekontrolle durchgeführt wurde, die jedoch das Prädikat „alle Voraussetzungen zum Erhalt des
Hygiene Quality Label erfüllt“ nicht erreichten und somit in keiner Weise „Zertifiziert“ sind, sprich – die „Zertifizierung“ Hygiene Quality Label nicht erlangt haben.

Das einzige, anerkannte und unverwechselbare „Zertifikat“
der Schweiz, für Tätowier-,Piercing- und Permanent Make-Up Betriebe
ist das
Hygiene Quality Label
welches vom Bundesamt für Gesundheit „BAG“ empfohlen wird.

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Stellungsnahme des Präsidenten vom VST
zum Thema Gefährliche Tattoo Farben

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Seit einiger Zeit Arbeiten wir mit  der
"european society of tattoo and pigment research"
zusammen, für eine gesamt europäische Lösung.

Zum Youtube Promo Clip

ESTP
 
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